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ES WAR EINMAL
Müde gähnend ins Bett gehen, träume die so, realistisch in Vergleichen, nicht schlafen lassend.
Vorstellungen:
Eine dampfend frischen Tasse Kaffee, lecker frisch und heiß, stehengelassen in guter Absicht; kühlen und trinken, wenn der Appetit da ist.
Warum reckt und streckt sich die Tasse, deren Inhalt doch nur verkühlt, deren Aroma weicht, deren Wasser unsichtbar; verdunstet.
Der Inhalt wird schal, die Tasse noch genehm,
wer will DIES noch geniesen? welche Tassen DEN Inhalt noch anbieten?
oder:
Erkenntnisse taugen nur dann etwas,
wenn man bereit ist, deren Schlußvolgerungen zu leben.
Wie hieß der Spruch? Wer zuspät kommt, den bestraft das Leben.
Verlierer sind immer mehrere.
oder noch anders:
2 suchten und fanden sich nie, da der andere jeweils nur in der Traumwelt existierte.
Auch den Wunsch, die Sehnsucht,
sich zu bemühen mußte scheitern an dem Nichtvorhanden sein.
oder auch:
Wo auf der einen Seite
Liebe und Sehnsucht steht; auf der anderen Arbeit und Zuversicht; Wo das entgegnen der Gefühle mit Verständnis erklärt wird, kühlt der Winter die heißeste Glut. Der Verstand die Gefühle.
oder auch:
Immer wieder an das Gute glaubend, immer wieder auf Wunder wartend, Fehler nicht einseitig suchend,
empfundene Kälte einseitig ertragen wollen auf Wunder wartend, fast erstarrt, erfroren und doch noch auf Wunder wartend.
© Talia Seiler-
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